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Delain


Delain

Stell dir Folgendes vor: du bist 5 Jahre lang Teil einer Band und als diese schließlich den Durchbruch schafft, kannst du nicht die Früchte des Erfolgs ernten. So geschah es Martijn Westerholt. Von 1996 bis 2001 war er vollwertiges Mitglied von Within Temptation, mittlerweile eine der erfolgreichsten und international renommiertesten niederländischen Rock Bands. Während sein Bruder Robert und seine Mitmusiker sich auf den Weg machten die Welt zu erobern, war Martijn gezwungen, die Band auf Grund einer chronischen Krankheit zu verlassen. Aber er gab nicht auf. Sobald er wieder fit war, begann er neue Songs zu schreiben. Zuerst nur, um sich die Zeit zu vertreiben. Aber das Komponieren fühlte sich so gut an, dass sein Wunsch, wieder professionell Musik zu machen von Tag zu Tag stärker wurde. Langsam aber sicher nahm seine Vorstellung eines musikalischen Projektes Gestalt an. Martijn fertigte eine Wunschliste talentierter Musiker an und kontaktierte jeden von ihnen persönlich, indem er Demos verschickte und Telefongespräche führte. Schneller als er sich das vorstellen konnte wurde aus der Wunschliste ein Projekt internationalen Ausmaßes. Er nannte es Delain, inspiriert vom Kingdom of Delain aus Stephen King’s The Eyes of the Dragon.

Lucidity heißt nun das eindrucksvolle Debüt Album von Delain. Martijn Westerholt verpflichtete hierfür einige extrem talentierte Musiker wie zum Beispiel der finnische Bassist Marko Hielata (Nightwish, Tarot), der Gitarrist Jan Yrlund (ex-Lacrimosa) und die norwegisch-deutsche Sängerin Liv Kristine (ex-Theater of Tragedy, Leaves` Eyes). Außerdem waren einige renommierte niederländische Musiker in das Projekt eingebunden: Sängerin Sharon den Adel (Within Temptation), Gitarist Ad Sluyter (Epica), Drummer Ariën van Weezenbeek (God Dethroned), sowie Sänger George Oosthoek und Gitarrist Guus Eikens (ex-Orphanage). Aber Delain gibt auch neuen Talenten eine Chance: die junge und relative unbekannte Sängerin Charlotte Wessels (ex-To Elysium) steuerte die meisten Vocals zum Album bei und bildet neben Martijn, der die meisten Songs schrieb, das Herzstück der Band. Ihre charakteristische Stimme verleiht Delain eine eigene Identität, da sie aus der Masse der hohen, opernartigen Stimmen, die so typisch für das Gothic-Genre sind, heraus sticht.

Delain ist aufgrund ihres projektartigen Charakters eine außergewöhnliche Band. Die vielen Musiker und Sänger auf Lucidity haben alle ihre musikalischen Spuren hinterlassen: „I wanted to encourage interaction between the different musicians,” sagt Projektleiter Martijn. Aber trotz seiner leitenden Funktion ließ er reichlich Raum für persönliche Beiträge seiner Mitmusiker. „I think it’s important to create a positive vibe in the studio. Although I had a final say with regard to the overall sound, I made sure my ego didn’t get in the way of the best final result.”

Lucidity beinhaltet auch einige interessante Duette: Liv Kristine ist zusammen mit Marko Hielata bei „Day For Ghosts“ und mit Charlotte bei „See Me In Shadows“ zu hören. Sharon den Adels unverwechselbare Stimme ist ein großartiger Gegenpart zu Markos starken Vocals bei „No Compliance“, während die tiefe Stimme von George Oosthoek sehr gut mit Charlottes friedlicher Stimme harmoniert.

Trotz, oder vielleicht gerade wegen, der musikalischen und stimmlichen Mannigfaltigkeit des Albums bilden die Songs eine ansprechende Einheit. Musikalisch charakteristisch für Delain sind markante Keyboards, bombastische Chöre und Tempiwechsel, gepaart mit schweren Gitarren, ultra-tighten Drums und großartigen Melodien. „I love beautiful, melancholic and powerful, even euphoric, music. But most important for me is the vibe of a song,” erklärt Martijn.
Im Juli 2005 unterschrieben Delain bereits einen Vertrag bei Roadrunner Records und kurz darauf startete die Produktion des Albums in Deutschland, Finnland, Schweden und den Niederlanden mit Oliver Phillips und Martijn selbst an den Reglern, während Stefan Helleblad (Opeth, Rammstein und Dark Funeral) das finale Mixing vornahm.

Lucidity wurde bereits im September 2006 in Benelux veröffentlicht und stieg in die niederländischen Album Top 100 auf Platz 43 ein, was außergewöhnlich für einen Metal-Act ist. Zusätzlich hagelte es großartige Reviews. Zur ersten Single „Frozen” drehte die Band ein wunderschönes Video in Deutschland. Dieses Lied vereinigt alle Bestandteile, die Delain ausmachen: einen eingängigen Refrain, schwere Riffs, ein Gitarrensolo und einen Chor, kombiniert mit heiteren und melodischen Breaks.

Mittlerweile hat sich das Projekt Delain zu einer soliden Band entwickelt. Bei den kommenden Live-Shows werden die Gründer Martijn und Charlotte auf der Bühne von Ronald Landa (Gitarren, Grunts/Vocals), Ray van Lente (Gitarren), Rob van der Loo (Bass) and Sander Zoer (Drums) unterstützt. Es ist auch geplant, das zweite Studioalbum mit diesem Line-Up zu komponieren und aufzunehmen. Martijn: „We’ll continue to work with guest musicians, though, because it’s refreshing to work with new people.”

2007 verspricht ein hektisches und aufregendes Jahr für Delain zu werden: Im Frühjahr wird Lucidity in Deutschland und Frankreich veröffentlicht. Die Band wird eine ausgedehnte Clubtour spielen und in Deutschland auch einige Gigs im Vorprogramm von Within Temptation absolvieren; zusätzlich haben einige große Festivals Interesse an Delain gezeigt. Der Band wurde unlängst der Essent Award verliehen, ein großer Musikpreis in den Niederlanden, der ihnen viel öffentliche und finanzielle Zuwendung einbrachte. „Winning this award is not only a great compliment, it is a form of recognition and a major encouragement for us,” sagt Martijn. “It’s so cool to put this on our resume only six weeks after the album was released.”



Website: http://www.delain.nl

Profilseite: http://www.myspace.com/delainmusic
 

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