Band - Maria Tudor
Wenn eine romantische italienische Oper auf einem Dramenstoff von Victor Hugo fußt, dann ist eines sicher: Hier dreht sich alles um pure Leidenschaft. So auch in der 1843 uraufgeführten lyrischen Tragödie MARIA TUDOR des zu Unrecht vergessenen Belcantokomponisten Giovanni Pacini, der stilistisch zwischen Rossini und dem jungen Giuseppe Verdi steht und dessen Musik mit einem nahezu übersprudelnden Melodienreichtum besticht. London, 1553: Am Hofe Maria Tudors bricht das Chaos aus. Nicht genug, dass Lord Fenimoore, den die Königin aus inniger Liebe zu ihrem Favoriten gemacht hat, Maria mit einem jungen Waisenmädchen betrügt; er scheint sich auch noch gegen ihr Leben verschworen zu haben. Die Beweise dafür wiegen schwer – ein Dolch und Blutgold. Dass Fenimoore jedoch Opfer einer teuflischen Intrige wurde, vermag die Königin nicht zu durchschauen. Und so beschließt sie, den Geliebten ohne Gnade dorthin zurück zu stoßen, von wo sie ihn aufgelesen und zu sich heran gezogen hatte: in den Staub.



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