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Nov 01 |
Puhdys, Karat, Rockhaus, Pankow, muSix und Ost Rock20:00 |
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Location
Informationen zu diesem Event
Eintritt:
Tickets für Ost Rock 2012 - Das Konzert am 01.11.2012 um 20:00 in Rostock (Stadthalle Rostock) jetzt günstig bei HEKTICKET.de buchen!Mit Puhdys, Karat, Rockhaus, Renft und muSix!
Tickets für Ost Rock 2012 - Das Konzert am 01.11.2012 um 20:00 in Rostock (Stadthalle Rostock) jetzt günstig bei HEKTICKET.de buchen!Mit Puhdys, Karat, Rockhaus, Renft und muSix!
Bands
Puhdys
Die Puhdys sind eine 1969 gegründete deutsche Rockband. Sie zählen zu den bekanntesten Rockbands der DDR und haben seither zahlreiche Alben veröffentlicht. Die aktuelle Besetzung besteht aus Dieter "Maschine" Birr, Peter "Eingehängt" Meyer, Dieter "Quaster" Hertrampf, Peter "Bimbo Rasym" und Klaus Scharfschwerdt.
Website: http://www.puhdys.com
Die Puhdys sind eine 1969 gegründete deutsche Rockband. Sie zählen zu den bekanntesten Rockbands der DDR und haben seither zahlreiche Alben veröffentlicht. Die aktuelle Besetzung besteht aus Dieter "Maschine" Birr, Peter "Eingehängt" Meyer, Dieter "Quaster" Hertrampf, Peter "Bimbo Rasym" und Klaus Scharfschwerdt.
Website: http://www.puhdys.com
Karat
Karat ist eine 1975 gegründete Band, die zu den erfolgreichsten in der DDR gehörte und mit deutschsprachiger Rockmusik bis heute erfolgreich ist. Bekanntester Song der Band ist "Über sieben Brücken musst du gehn". Für die Dauer eines Markenlöschungsverfahrens nannte sich die Gruppe vom 1. Januar 2006 bis zum 19. Juni 2007 ersatzweise K…
Website: http://www.karat-band.de
Karat ist eine 1975 gegründete Band, die zu den erfolgreichsten in der DDR gehörte und mit deutschsprachiger Rockmusik bis heute erfolgreich ist. Bekanntester Song der Band ist "Über sieben Brücken musst du gehn". Für die Dauer eines Markenlöschungsverfahrens nannte sich die Gruppe vom 1. Januar 2006 bis zum 19. Juni 2007 ersatzweise K…
Website: http://www.karat-band.de
Rockhaus
Mike Kilian (Gesang, Gitarre, Komposition, Text)
seit 1982 bei Rockhaus. Er schrieb Songs für Edo Zanki und „DIE PRINZEN“, tourte als Verstärkung bei Sabrina Setlur mit und war Kopf des Projekts „WAGNERAMA“, das in über 10 Ländern veröffentlicht wurde. Seine größten Erfolge hierzulande hatte er als Lead-Sänger, Texter und Komponist der Gruppe „ROCKHAUS“. Auch in der Klassik ist er erfolgreich zuhause, wie das Projekt „A CHILD IS BORN“ (als CD und DVD erhältlich) von G. F. Händel beweist. Dass er von seinem Vater (Siegfried Kilian - war Schauspieler am Berliner Ensemble) etwas von dem Talent geerbt hat, konnte man in Hamburg im Musical „Yesterday“ erleben. Seit 2002 hat er 3 Solo-CDs veröffentlicht und tourt damit akustisch durchs Land. Seine Liebe zum Rock ´n´ Roll teilt er auch noch in die Sideprojekte „FINAL STAP“ und „STARFUCKER“ auf.
Reinhard "Herr" Petereit (Gitarre, Gesang, Komposition, Text)
1978 Mitbegründer von Rockhaus. Bands: "Gunslingers", "Glam Slam", "Die Zöllner Band", "Jump Arena Live", "Andrè Herzberg Band", "Joachim Witt", "Silly". Produzent und Musiker des Albums "Losgelöst" und "Das kalte Herz" von Andrè Herzberg. Musicals: "Rocky Horror Show", "Shakespeare und Rock 'n' Roll". Theater: 1999-2000 "Die Räuber", Regie: Armin Petras, Staatstheater Hannover (Musiker, Komponist und Schauspieler), 2000-2001 "Volksliederabend, Regie: Christina Emig-Könning, Freie Kammerspiele Magdeburg (Musiker), 2001 "Sommernachtstraum", Regie: Armin Petras, Residenztheater München (Musiker, Komponist, Schauspieler), 2001 "Bad", Regie: Peter Kastenmüller, Autorenfestival "Dramatik 01" Hannover (Musiker, Komponist, Schauspieler), 2002 "Spiel des Lebens", Regie: Armin Petras, Schauspiel Frankfurt a. M. (Musiker, Komponist, Schauspieler), "Sterne über Mansfeld", Regie: Armin Petras, Schauspiel Leipzig (Musiker, Komponist, Schauspieler)
Reinhardt Repke (Bass, Gesang, Komposition, Text)
seit 1986 bei Rockhaus. Bassist, Gitarrist, Texter und Komponist.
beathoven (Tasten, Gesang, Komposition)
seit 1986 bei Rockhaus. Mit 8 Jahren Klavierunterricht, danach Studium an der Hochschule für Musik "Hans Eisler" in Berlin. Erste Band "Taxi-Combo", dann "Gaukler Rock Band", "Wolfgang Ziegler und „Wir", "Rockhaus", "Gitarreros", "Dirk-Michaelis-Band", "Die Ossis", Musical "Shakespeare und Rock 'n' Roll" in Bremen und Berlin, "Stars in Concert", "Grips-Theater" in Berlin (u. a. "Linie 1"), "Jimi Jamison" (Ex-Lead-Sänger von Survivor). Produzent von z. B. "Dirk Michaelis", "Rockhaus", "Puhdys", "Karat", "Bunny Rugs" (in Miami zusammen mit George Kranz), "Grips-Theater" u. a. Deutsche Musik für verschiedene Disney-Filme, Komponist für "Rockhaus", "Puhdys", "Karat", "Grips-Theater", "AEG", "RWE", Studiomusiker in vielen deutschen Studios sowie in San Francisco und Miami (USA) und natürlich im eigenen Studio, dem "METROPOLYX recording studio".
Heinz Angel (Schlagzeug, Gesang, Komposition)
seit 1980 bei Rockhaus. "Gunslingers", "Starfucker", "Stamping Feet", "Puhdys-Drums-Show", "Mike-Lehmann-Band", "Die Ossis"
Website: http://www.rockhaus.net
Profilseite: http://www.myspace.com/rockhausberlin
Mike Kilian (Gesang, Gitarre, Komposition, Text)
seit 1982 bei Rockhaus. Er schrieb Songs für Edo Zanki und „DIE PRINZEN“, tourte als Verstärkung bei Sabrina Setlur mit und war Kopf des Projekts „WAGNERAMA“, das in über 10 Ländern veröffentlicht wurde. Seine größten Erfolge hierzulande hatte er als Lead-Sänger, Texter und Komponist der Gruppe „ROCKHAUS“. Auch in der Klassik ist er erfolgreich zuhause, wie das Projekt „A CHILD IS BORN“ (als CD und DVD erhältlich) von G. F. Händel beweist. Dass er von seinem Vater (Siegfried Kilian - war Schauspieler am Berliner Ensemble) etwas von dem Talent geerbt hat, konnte man in Hamburg im Musical „Yesterday“ erleben. Seit 2002 hat er 3 Solo-CDs veröffentlicht und tourt damit akustisch durchs Land. Seine Liebe zum Rock ´n´ Roll teilt er auch noch in die Sideprojekte „FINAL STAP“ und „STARFUCKER“ auf.
Reinhard "Herr" Petereit (Gitarre, Gesang, Komposition, Text)
1978 Mitbegründer von Rockhaus. Bands: "Gunslingers", "Glam Slam", "Die Zöllner Band", "Jump Arena Live", "Andrè Herzberg Band", "Joachim Witt", "Silly". Produzent und Musiker des Albums "Losgelöst" und "Das kalte Herz" von Andrè Herzberg. Musicals: "Rocky Horror Show", "Shakespeare und Rock 'n' Roll". Theater: 1999-2000 "Die Räuber", Regie: Armin Petras, Staatstheater Hannover (Musiker, Komponist und Schauspieler), 2000-2001 "Volksliederabend, Regie: Christina Emig-Könning, Freie Kammerspiele Magdeburg (Musiker), 2001 "Sommernachtstraum", Regie: Armin Petras, Residenztheater München (Musiker, Komponist, Schauspieler), 2001 "Bad", Regie: Peter Kastenmüller, Autorenfestival "Dramatik 01" Hannover (Musiker, Komponist, Schauspieler), 2002 "Spiel des Lebens", Regie: Armin Petras, Schauspiel Frankfurt a. M. (Musiker, Komponist, Schauspieler), "Sterne über Mansfeld", Regie: Armin Petras, Schauspiel Leipzig (Musiker, Komponist, Schauspieler)
Reinhardt Repke (Bass, Gesang, Komposition, Text)
seit 1986 bei Rockhaus. Bassist, Gitarrist, Texter und Komponist.
beathoven (Tasten, Gesang, Komposition)
seit 1986 bei Rockhaus. Mit 8 Jahren Klavierunterricht, danach Studium an der Hochschule für Musik "Hans Eisler" in Berlin. Erste Band "Taxi-Combo", dann "Gaukler Rock Band", "Wolfgang Ziegler und „Wir", "Rockhaus", "Gitarreros", "Dirk-Michaelis-Band", "Die Ossis", Musical "Shakespeare und Rock 'n' Roll" in Bremen und Berlin, "Stars in Concert", "Grips-Theater" in Berlin (u. a. "Linie 1"), "Jimi Jamison" (Ex-Lead-Sänger von Survivor). Produzent von z. B. "Dirk Michaelis", "Rockhaus", "Puhdys", "Karat", "Bunny Rugs" (in Miami zusammen mit George Kranz), "Grips-Theater" u. a. Deutsche Musik für verschiedene Disney-Filme, Komponist für "Rockhaus", "Puhdys", "Karat", "Grips-Theater", "AEG", "RWE", Studiomusiker in vielen deutschen Studios sowie in San Francisco und Miami (USA) und natürlich im eigenen Studio, dem "METROPOLYX recording studio".
Heinz Angel (Schlagzeug, Gesang, Komposition)
seit 1980 bei Rockhaus. "Gunslingers", "Starfucker", "Stamping Feet", "Puhdys-Drums-Show", "Mike-Lehmann-Band", "Die Ossis"
Website: http://www.rockhaus.net
Profilseite: http://www.myspace.com/rockhausberlin
22.03.09. 20:51 Uhr
beathoven about
Pankow
Schön, dass da als Keyboarder Rainer und Kulle stehen - da sehe ich doch Richie Barton.
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Pankow
Pankow ist eine 1981 in der DDR gegründete Rockband.
Schon der Name war ein Hieb: PANKOW: Vordergründig nannte man sich schlicht nach dem Berliner Stadtbezirk. Aber immerhin war "Pankow" in den 50ern Schmähbegriff für das DDR-Regime, und zu allem Überfluß lautmalte der "Punk" auch noch mit. 10 Pankow-Jahre, in denen Herzberg, Ehle & Co. dem DDRock das von oben so geschätzte "Liedhafte" austrieb und ihm mit swingendem Rock'n'Roll ungeschminkten Alltag injizierte. Die rauhen Texte des Herzberg-Bruders "Frauke Klauke" befreiten die Szene von bedeutungstiefen Metaphern, mit denen im besten Fall Zensoren ausgetrickst wurden, die üblicherweise aber fürs poetische Schaumschlagen herhalten mußten. Und als in "Langeweile" das Elend der regierenden alten Männer angesungen wurde, war die Realität endlich 1:1 umgesetzt. Die Musiker PANKOWs gehör(t)en zu den Besten ihres Fachs, und Sänger André Herzberg war ein Pendant zu Ex-DDR-Diseuse Nina Hagen: Genauso begabt, genauso herrlich verrückt und genauso unberechenbar. Den wahnwitzigsten Coup des DDRock leistete sich PANKOW, als es die Bigband der inzwischen auf Gorbi vereidigten "Westgruppe der Sowjetischen Streitkräfte" mit auf Tournee nahm, um mit ihr jene Songs zu intonieren, die Jahre zuvor SED-Funktionäre wutschnaubend torpediert hätten - mit eben diesen Soldaten als Drohpotential an der Seite. So ändern sich Zeiten und Symbole. Immer eckte PANKOW an, den meisten Liedern wurden öffentliche Debatten verordnet, in deren miefig-gönnerhaften Atmosphäre die ausflippenden Fans wieder ideologisch stabilisiert werden sollten.
(Olaf Leitner)
----------------
Die Gitarre klirrt, das Piano wiederholt die immer gleichen Tonfolgen. Schnodderig singt André Herzberg vom Spaziergang durch Pankow, wo er jeden Weg kennt, wo auf dem Dach über dem Bahnsteig mal die Band gespielt hat, wo Erinnerung durch die Straßen weht an Karlineken und Mathilde und Aufruhr in den Augen. Nach der umjubelten Tournee vor zwei Jahren und der Wiederaufführung von „Hans im Glück“ 2010 gibt es jetzt wieder eine CD der Berliner Rockband Pankow.
„Neuer Tag in Pankow“ heißt sie, der gleichnamige Eröffnungssong gibt das Leitmotiv vor: Rückschau mit einem Hauch Wehmut angesichts der unerbittlich weiter schreitenden Zeit und Weitergehen in den neuen Tag. Oder wie’s André Herzberg im Interview ausdrückt: „Das ganze Album dreht sich ja darum – wir gucken, wer wir waren, um zu sehen, wer wir sind. Das hat mich sofort angerührt, als Jürgen Ehle mit ,Neuer Tag in Pankow’ ankam, das war der erste Song, den er uns vorgespielt hat. Da war mir klar, das ist der Albumtitel, weil er diese Suche ausdrückt.“
Vertraute Figuren
So wird der langjährige Fan manche vertraute Figur wiederentdecken, die seit 1981 und dem Rockspektakel „Paule Panke“ auf die Reise zum eigenen Ich geschickt wurde. Ein Spiel mit Erkennungszeichen für Insider soll die Platte trotzdem nicht sein, versichert Herzberg: „So was macht man instinktiv, so gehe ich von mir aus. Bestimmte Dinge im Leben ändern sich nicht. Und dann denkt man plötzlich beim Schreiben, na ja, das hab’ ich schon mal so geschrieben, kann man nicht viel besser ausdrücken, schreib’ ich halt noch mal hin.“
Muteten die letzten Pankow-Produktionen fast wie Herzberg-Soloalben mit Bandbegleitung an, hat er sich diesmal das Songschreiben mit anderen geteilt. Was wohl mit dazu beigetragen hat, den musikalischen Schwerpunkt ein wenig Richtung Blues zu verschieben, etwa bei der sachten Ballade „Auswendig“. Herzberg bestätigt: „Ich hab’ besonders bei Jürgens Songs mehr Blues-Einfluss gehört. Ich finde, dass das der Band gut steht. Blues ist ja sowieso eine Wurzel. Gegen dieses Etikett hab’ ich also überhaupt nichts.“
Was nicht heißt, dass Pankow 2011 zur Bluesband mutiert wären. „Du musst schneller gehen“ klingt zwar lässig abgehangen, hat aber diesen unverkennbar lakonisch-frechen Ton, der Pankow ausmacht in seiner Einheit aus spöttischem Gesang, keck plingelnder Gitarre und hinterdrein schlappendem Rhythmus. Drummer Stefan Dohanetz ist Meister des unaufdringlichen Gerüstbauens, ob der Song nun Druck braucht oder Verzögerung.
Die Palette reicht vom übermütigen Rocker „Korrekt, korrekt“ bis zur minimalistischen Folk-Ballade „Plattes Land“. In „Wie weit kannst du gehen“ von Bassist Ingo York heult die Slide-Gitarre fast in Streichermanier, stürmische Bläser dominieren „Es gibt keine besseren Zeiten“. „Ich mach ’ne Liste“ wird ganz von Ehles genialem Gitarrenspiel beherrscht, irgendwo angesiedelt zwischen Keith Richards und Ry Cooder.
Damit geht’s jetzt auf Tour, schließlich hat die Band ihren 30. Geburtstag zu feiern. Neben alten Dauerbrennern wie „Aufruhr in den Augen“, „Inge Pawelczik“, „Gib mir ’n Zeichen“, „Langeweile“ wird es also neue Songs geben. Die Musiker hoffen darauf, dass die neben den alten bestehen können – auch wenn’s nicht gleich wieder Hits werden. Das Wichtigste, so Herzberg, sei sowieso, „dass mal wieder rausgekommen ist, dass die Band auch nach 30 Jahren immer noch eine Anhäufung von kreativen Leuten ist, die miteinander gut arbeiten können“.
(Von Gerd Dehnel)
Website: http://www.electrocadero.de/pankow
Profilseite: http://de.wikipedia.org/wiki/Pankow_(Band)
Pankow ist eine 1981 in der DDR gegründete Rockband.
Schon der Name war ein Hieb: PANKOW: Vordergründig nannte man sich schlicht nach dem Berliner Stadtbezirk. Aber immerhin war "Pankow" in den 50ern Schmähbegriff für das DDR-Regime, und zu allem Überfluß lautmalte der "Punk" auch noch mit. 10 Pankow-Jahre, in denen Herzberg, Ehle & Co. dem DDRock das von oben so geschätzte "Liedhafte" austrieb und ihm mit swingendem Rock'n'Roll ungeschminkten Alltag injizierte. Die rauhen Texte des Herzberg-Bruders "Frauke Klauke" befreiten die Szene von bedeutungstiefen Metaphern, mit denen im besten Fall Zensoren ausgetrickst wurden, die üblicherweise aber fürs poetische Schaumschlagen herhalten mußten. Und als in "Langeweile" das Elend der regierenden alten Männer angesungen wurde, war die Realität endlich 1:1 umgesetzt. Die Musiker PANKOWs gehör(t)en zu den Besten ihres Fachs, und Sänger André Herzberg war ein Pendant zu Ex-DDR-Diseuse Nina Hagen: Genauso begabt, genauso herrlich verrückt und genauso unberechenbar. Den wahnwitzigsten Coup des DDRock leistete sich PANKOW, als es die Bigband der inzwischen auf Gorbi vereidigten "Westgruppe der Sowjetischen Streitkräfte" mit auf Tournee nahm, um mit ihr jene Songs zu intonieren, die Jahre zuvor SED-Funktionäre wutschnaubend torpediert hätten - mit eben diesen Soldaten als Drohpotential an der Seite. So ändern sich Zeiten und Symbole. Immer eckte PANKOW an, den meisten Liedern wurden öffentliche Debatten verordnet, in deren miefig-gönnerhaften Atmosphäre die ausflippenden Fans wieder ideologisch stabilisiert werden sollten.
(Olaf Leitner)
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Die Gitarre klirrt, das Piano wiederholt die immer gleichen Tonfolgen. Schnodderig singt André Herzberg vom Spaziergang durch Pankow, wo er jeden Weg kennt, wo auf dem Dach über dem Bahnsteig mal die Band gespielt hat, wo Erinnerung durch die Straßen weht an Karlineken und Mathilde und Aufruhr in den Augen. Nach der umjubelten Tournee vor zwei Jahren und der Wiederaufführung von „Hans im Glück“ 2010 gibt es jetzt wieder eine CD der Berliner Rockband Pankow.
„Neuer Tag in Pankow“ heißt sie, der gleichnamige Eröffnungssong gibt das Leitmotiv vor: Rückschau mit einem Hauch Wehmut angesichts der unerbittlich weiter schreitenden Zeit und Weitergehen in den neuen Tag. Oder wie’s André Herzberg im Interview ausdrückt: „Das ganze Album dreht sich ja darum – wir gucken, wer wir waren, um zu sehen, wer wir sind. Das hat mich sofort angerührt, als Jürgen Ehle mit ,Neuer Tag in Pankow’ ankam, das war der erste Song, den er uns vorgespielt hat. Da war mir klar, das ist der Albumtitel, weil er diese Suche ausdrückt.“
Vertraute Figuren
So wird der langjährige Fan manche vertraute Figur wiederentdecken, die seit 1981 und dem Rockspektakel „Paule Panke“ auf die Reise zum eigenen Ich geschickt wurde. Ein Spiel mit Erkennungszeichen für Insider soll die Platte trotzdem nicht sein, versichert Herzberg: „So was macht man instinktiv, so gehe ich von mir aus. Bestimmte Dinge im Leben ändern sich nicht. Und dann denkt man plötzlich beim Schreiben, na ja, das hab’ ich schon mal so geschrieben, kann man nicht viel besser ausdrücken, schreib’ ich halt noch mal hin.“
Muteten die letzten Pankow-Produktionen fast wie Herzberg-Soloalben mit Bandbegleitung an, hat er sich diesmal das Songschreiben mit anderen geteilt. Was wohl mit dazu beigetragen hat, den musikalischen Schwerpunkt ein wenig Richtung Blues zu verschieben, etwa bei der sachten Ballade „Auswendig“. Herzberg bestätigt: „Ich hab’ besonders bei Jürgens Songs mehr Blues-Einfluss gehört. Ich finde, dass das der Band gut steht. Blues ist ja sowieso eine Wurzel. Gegen dieses Etikett hab’ ich also überhaupt nichts.“
Was nicht heißt, dass Pankow 2011 zur Bluesband mutiert wären. „Du musst schneller gehen“ klingt zwar lässig abgehangen, hat aber diesen unverkennbar lakonisch-frechen Ton, der Pankow ausmacht in seiner Einheit aus spöttischem Gesang, keck plingelnder Gitarre und hinterdrein schlappendem Rhythmus. Drummer Stefan Dohanetz ist Meister des unaufdringlichen Gerüstbauens, ob der Song nun Druck braucht oder Verzögerung.
Die Palette reicht vom übermütigen Rocker „Korrekt, korrekt“ bis zur minimalistischen Folk-Ballade „Plattes Land“. In „Wie weit kannst du gehen“ von Bassist Ingo York heult die Slide-Gitarre fast in Streichermanier, stürmische Bläser dominieren „Es gibt keine besseren Zeiten“. „Ich mach ’ne Liste“ wird ganz von Ehles genialem Gitarrenspiel beherrscht, irgendwo angesiedelt zwischen Keith Richards und Ry Cooder.
Damit geht’s jetzt auf Tour, schließlich hat die Band ihren 30. Geburtstag zu feiern. Neben alten Dauerbrennern wie „Aufruhr in den Augen“, „Inge Pawelczik“, „Gib mir ’n Zeichen“, „Langeweile“ wird es also neue Songs geben. Die Musiker hoffen darauf, dass die neben den alten bestehen können – auch wenn’s nicht gleich wieder Hits werden. Das Wichtigste, so Herzberg, sei sowieso, „dass mal wieder rausgekommen ist, dass die Band auch nach 30 Jahren immer noch eine Anhäufung von kreativen Leuten ist, die miteinander gut arbeiten können“.
(Von Gerd Dehnel)
Website: http://www.electrocadero.de/pankow
Profilseite: http://de.wikipedia.org/wiki/Pankow_(Band)
muSix
Berlin – Friedrichshain 1997: sechs musisch begabte Schüler formieren sich zu einem reinen Gesangssextett.
Dass sie 10 Jahre später zu einer der gefragtesten a cappella Bands Deutschlands gehören würden, konnte ja keiner ahnen. So nahm also angetrieben von jugendlichem Ehrgeiz und musikalischer Neugier für die sechs Gesangstalente im Herbst 1997 alles seinen Anfang. Wenig später gaben sie sich den Namen „muSix“ und stellten ein abendfüllendes Programm auf die Beine, ganz nach dem Motto „Lasst uns da raus gehen und die Leute begeistern!“
Die Fangemeinde wurde von nun an stetig größer, denn „muSix“ begeisterten mit ihrem ganz eigenen Bandsound, der genau so klingt, wie er heißt – nach einer Band!
„muSix“ spezialisierten sich darauf, bekannte Pop- und Rocksongs nachzuahmen und neu zu interpretieren. Sie stellten dabei fest, dass man für einen knackigen Groove nicht unbedingt Instrumente braucht. Mit ihrem Bass und dem „Mundschlagzeuger“ haben sie die wichtigsten Elemente einer Band in den eigenen Reihen. „muSix“ arrangieren die Songs so kreativ, dass über die Jahre ein eigener, unverkennbarer Sound geschaffen wurde. Der nächste Schritt, eigene Lieder zu schreiben, war nur eine Frage der Zeit.
Bei zahlreichen Wettbewerben stellte die Vocal-Pop Band dann ihr Können unter Beweis. Es regnete Lob und Auszeichnungen von allen Seiten, darunter eine Silbermedaille (2002 bei der Internationalen Chorolympiade in Busan - Südkorea) und 2 silberne Diplome ("Vokal Total" in Graz 2003 & 2004). Die größten Erfolge erreichten die mittlerweile nur noch zu fünft auftretenden Sänger im Jahre 2008. Hier erreichten sie einen 2. Platz beim renommierten A Cappella Wettbewerb in Leipzig und gewannen den A Capella Bundes Contest in der Kategorie Pop-Professionell in Sendenhorst.
Im Sommer 2000 stellten „muSix“ ihr erstes Album "Stimmbruch" vor und zeigten damit ihre große Bandbreite. 2004 folgte CD Nummer zwei, welche größtenteils in Eigenregie produziert wurde: „Everything We Want“. Mit diesem Album setzten die inzwischen Anfang 20-Jährigen neue Maßstäbe. Der neue Sound bewies, dass man zu a cappella Klängen auch tanzen kann. Die Scheibe bekam beste Kritiken in internationalen Foren und wurde sogar zweimal für den „CASA-Award“, den Grammy der a cappella Szene, nominiert.
„Alt wie ein Baum“ aber „Heute wie neu“ – so kann man das neueste Programm der Vocal-Pop Band „muSix“ wohl am besten beschreiben. Schließlich besteht es aus Songs der 70er, 80er und 90er Jahre von den Puhdys, Manfred Krug, Silly, Lift und vielen anderen. Da die fünf jungen Sänger aus Berlin den Osten nicht mehr aktiv rocken hören konnten, nähern sie sich dieser Klangwelt mit frischen Ideen. Mit diesem Programm betreten „muSix“ völliges a cappella Neuland. Auf dem dazugehörigen Album, das im Sommer 2008 erscheint, zeigen sie wieder einmal ihre natürliche und mitreißende Liebe zur Musik.
Website: http://www.musixonline.de/
Profilseite: http://www.myspace.com/musixberlin
Berlin – Friedrichshain 1997: sechs musisch begabte Schüler formieren sich zu einem reinen Gesangssextett.
Dass sie 10 Jahre später zu einer der gefragtesten a cappella Bands Deutschlands gehören würden, konnte ja keiner ahnen. So nahm also angetrieben von jugendlichem Ehrgeiz und musikalischer Neugier für die sechs Gesangstalente im Herbst 1997 alles seinen Anfang. Wenig später gaben sie sich den Namen „muSix“ und stellten ein abendfüllendes Programm auf die Beine, ganz nach dem Motto „Lasst uns da raus gehen und die Leute begeistern!“
Die Fangemeinde wurde von nun an stetig größer, denn „muSix“ begeisterten mit ihrem ganz eigenen Bandsound, der genau so klingt, wie er heißt – nach einer Band!
„muSix“ spezialisierten sich darauf, bekannte Pop- und Rocksongs nachzuahmen und neu zu interpretieren. Sie stellten dabei fest, dass man für einen knackigen Groove nicht unbedingt Instrumente braucht. Mit ihrem Bass und dem „Mundschlagzeuger“ haben sie die wichtigsten Elemente einer Band in den eigenen Reihen. „muSix“ arrangieren die Songs so kreativ, dass über die Jahre ein eigener, unverkennbarer Sound geschaffen wurde. Der nächste Schritt, eigene Lieder zu schreiben, war nur eine Frage der Zeit.
Bei zahlreichen Wettbewerben stellte die Vocal-Pop Band dann ihr Können unter Beweis. Es regnete Lob und Auszeichnungen von allen Seiten, darunter eine Silbermedaille (2002 bei der Internationalen Chorolympiade in Busan - Südkorea) und 2 silberne Diplome ("Vokal Total" in Graz 2003 & 2004). Die größten Erfolge erreichten die mittlerweile nur noch zu fünft auftretenden Sänger im Jahre 2008. Hier erreichten sie einen 2. Platz beim renommierten A Cappella Wettbewerb in Leipzig und gewannen den A Capella Bundes Contest in der Kategorie Pop-Professionell in Sendenhorst.
Im Sommer 2000 stellten „muSix“ ihr erstes Album "Stimmbruch" vor und zeigten damit ihre große Bandbreite. 2004 folgte CD Nummer zwei, welche größtenteils in Eigenregie produziert wurde: „Everything We Want“. Mit diesem Album setzten die inzwischen Anfang 20-Jährigen neue Maßstäbe. Der neue Sound bewies, dass man zu a cappella Klängen auch tanzen kann. Die Scheibe bekam beste Kritiken in internationalen Foren und wurde sogar zweimal für den „CASA-Award“, den Grammy der a cappella Szene, nominiert.
„Alt wie ein Baum“ aber „Heute wie neu“ – so kann man das neueste Programm der Vocal-Pop Band „muSix“ wohl am besten beschreiben. Schließlich besteht es aus Songs der 70er, 80er und 90er Jahre von den Puhdys, Manfred Krug, Silly, Lift und vielen anderen. Da die fünf jungen Sänger aus Berlin den Osten nicht mehr aktiv rocken hören konnten, nähern sie sich dieser Klangwelt mit frischen Ideen. Mit diesem Programm betreten „muSix“ völliges a cappella Neuland. Auf dem dazugehörigen Album, das im Sommer 2008 erscheint, zeigen sie wieder einmal ihre natürliche und mitreißende Liebe zur Musik.
Website: http://www.musixonline.de/
Profilseite: http://www.myspace.com/musixberlin
Ost Rock
Wenn die bunten Blätter fallen wird es wieder laut in den Konzerthallen Ostdeutschlands! Denn der Herbst 2012 steht voll und ganz im Zeichen einer außergewöhnlichen und spektakulären Konzertreihe:
OST-ROCK ist zurück! Die PUHDYS, KARAT, ROCKHAUS, PANKOW (Achtung! In Erfurt spielen RENFT anstelle von PANKOW) sowie weitere Hitgaranten des DDRock werden die Hallen im Osten der Republik erneut zum Kochen bringen. Die geballte Power von fast 150 Jahren erfolgreicher Bandgeschichte(n) – nie wird sie so hautnah und intensiv zu fühlen sein wie in diesen Konzerten. Erleben sie unvergessliche Live-Auftritte mit den größten Stars des Ostens! Mehr als 20 Jahre nach dem im Osten Deutschlands ein Staat (und mit ihm so vieles) sang- und klanglos unterging, lebt der Ostrock mehr denn je! Ein grandioses Phänomen, das kaum etwas mit wehleidiger Nostalgie zu tun haben dürfte. Nein! Dahinter steckt viel mehr: Es war und ist einfach exzellente, handgemachte Musik von Leuten, die ihr künstlerisches Handwerk von der Pike auf gelernt haben. Leute, die nicht durch x-beliebige und austauschbare Casting-Shows hochgeschossen wurden, sondern sich ihre große Popularität durch eine solide Ausbildung, harte Arbeit und nicht selten auch im Widerstreit gegen staatliche Reglementierungen erworben haben.
Die ausverkauften Hallen der Tourneen der zurückliegenden Jahre sind der Beweis für die immer noch ungebrochen andauernde Beliebtheit des Ostrock! Und daher heißt es auch vom September bis zum November 2012:
Erleben sie OST – ROCK – Das KONZERT!!! Die Superstars des Ostens und ihre größten Hits. Sichern Sie sich jetzt Ihre Karten für OST - ROCK 2012!
Wenn die bunten Blätter fallen wird es wieder laut in den Konzerthallen Ostdeutschlands! Denn der Herbst 2012 steht voll und ganz im Zeichen einer außergewöhnlichen und spektakulären Konzertreihe:
OST-ROCK ist zurück! Die PUHDYS, KARAT, ROCKHAUS, PANKOW (Achtung! In Erfurt spielen RENFT anstelle von PANKOW) sowie weitere Hitgaranten des DDRock werden die Hallen im Osten der Republik erneut zum Kochen bringen. Die geballte Power von fast 150 Jahren erfolgreicher Bandgeschichte(n) – nie wird sie so hautnah und intensiv zu fühlen sein wie in diesen Konzerten. Erleben sie unvergessliche Live-Auftritte mit den größten Stars des Ostens! Mehr als 20 Jahre nach dem im Osten Deutschlands ein Staat (und mit ihm so vieles) sang- und klanglos unterging, lebt der Ostrock mehr denn je! Ein grandioses Phänomen, das kaum etwas mit wehleidiger Nostalgie zu tun haben dürfte. Nein! Dahinter steckt viel mehr: Es war und ist einfach exzellente, handgemachte Musik von Leuten, die ihr künstlerisches Handwerk von der Pike auf gelernt haben. Leute, die nicht durch x-beliebige und austauschbare Casting-Shows hochgeschossen wurden, sondern sich ihre große Popularität durch eine solide Ausbildung, harte Arbeit und nicht selten auch im Widerstreit gegen staatliche Reglementierungen erworben haben.
Die ausverkauften Hallen der Tourneen der zurückliegenden Jahre sind der Beweis für die immer noch ungebrochen andauernde Beliebtheit des Ostrock! Und daher heißt es auch vom September bis zum November 2012:
Erleben sie OST – ROCK – Das KONZERT!!! Die Superstars des Ostens und ihre größten Hits. Sichern Sie sich jetzt Ihre Karten für OST - ROCK 2012!


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08.02.13. 02:47 Uhr
wqmntlx about
Puhdys
Sh2EEe , [url=http://ovozhvbmwais.com/]ovozhvbmwais[/url], [link=http://fpfdpiwjtkbi.com/]fpfdpiwjtkbi[/link], http://davznekempwi.com/
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06.02.13. 04:22 Uhr
evgpoetd about
Puhdys
x9dwgL soyjigaxwmce
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05.02.13. 13:04 Uhr
War about
Puhdys
Peter Meyer von den Puhdys ist Ehrengast bei der Ausstellungserf6ffnungDas Beatarchiv schreibt uns heute moegrn in einem E-Mail: PUHDY PETER MEYER ist zur Erf6ffnung EHRENGAST!Offizielle Erf6ffnung ist am 09.10.2009 um 17:00 UhrErf6ffnet wird die Ausstellung durch Herrn Dahlberg, Amtsleiter ffcr Kultur und Sport der Stadt Glauchau und Edmund Thielow, BEAT ARCHIV Glauchau, der die Ausstellung betreut und alle Ausstellungsgegenste4nde zur Verffcgung stellte. Ehrengast: Puhdy Peter MeyerDen musikalischen Rahmen zur Erf6ffnung gestalten die Gitarrenschfcler Benjamin Schwuchow und Marcel la Baume mit ihrem Lehrer Lothar Becker und der Se4ngerin Anabell Becker. Sie spielen Wenn ein Mensch lebt', Lebenszeit' und Alt wie ein Baum'.Anwesend werden die Fanclubs Sgt. Peppers club' (Beatlesfanclub Glauchau) und Rockland Sachsen (Puhdysfanclub) und viele Fans sein.Ziel: Mit dieser Ausstellung wollen wir ihre einmalige musikalische Leistung ehren und wfcrdigen. Die Ausstellung findet statt im:Schloss Forderglauchau Weidfe Gewf6lbe Ausstellungsf6ffnungszeiten:Sa. + So. 11:00 17:00 UhrMo: geschlossenDi. Fr. 10:00 17:00Donnerstags bis 21:00 Uhr
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21.02.11. 13:38 Uhr
Bernd about
Puhdys
verlegt auf den 26.11.2011 ! Karten bleiben gültig.
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