Band - Thomas Borgmann
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Thomas Borgmann – reeds
Von der Stimme in der Stimme, die das Ohr im Ohr trifft, sprach der von Jackie McLean besungene Prophet Khalil Gibran.
Es gibt einen Moment im letzten Konzert von Denis Charles, 1998 in Weiden, als dieser hörbar seine Sticks weglegt, seine Mallets nimmt, einen einzigen Schlag auf das Becken setzt, der Bassist Wilber Morris eine kleine Abwärtslinie andeutet, die noch nicht so richtig weiß, wo sie hin will, als so eine Stimme ertönt.
Sopransaxofon, Luft, feuchtes Rohrblatt. Ein Ton. Drei Töne, die das Bassmotiv aufgreifen.
Da steht plötzlich ein Sound im Raum, der etwas anderes weiterschwingen lässt und gleichzeitig entschieden alleine da ist.
Wem sich da nichts aufrichtet, hat kein Haar mehr auf der Haut.
Und kein Ohr im Ohr. Ein kurzes Thema nur, gefunden oder verabredet, ein paar letzte Schläge aufs Becken.
Dieser Moment, vom BMC Trio, live, enthält den ganzen Thomas Borgmann.
Wie er sich einfügt, und wie er einfach da ist. Sein Ton, sein in vielen Jahren erarbeiteter Zauber, steht im Raum.
Seine Themen, Motive, Linien, Geschichten sind sich immer ein bisschen selbst genug und entstehen doch gleichzeitig aus den Erfindungen und Bauten der anderen.
Eine Stimme, die noch singen mag, in und über dem lässigen (Charles & Morris), dem treibenden (Reggie Nicholson & Wilber Morris), dem irren (Tony Buck & Joe Williamson) und dem eleganten (Willi Kellers & Akira Ando) Geflecht der anderen, die den kauzigen Einlagen von Petrowksy geantwortet hat und dem existentiellen Geschrei Brötzmanns gegenüber ein anderes, sanfteres Lied anstimmte.
Sing your song, black bird.
Einige der vielen tollen Musiker an diesem Abend haben schon mal mitgesungen.
Andere, wie der dänische Bassist Adam Pultz Melbye, werden ihr Ohr im Ohr entdecken.
Diese Stimme wird 60. Dankeschön.
~ Jan Künemund
Von der Stimme in der Stimme, die das Ohr im Ohr trifft, sprach der von Jackie McLean besungene Prophet Khalil Gibran.
Es gibt einen Moment im letzten Konzert von Denis Charles, 1998 in Weiden, als dieser hörbar seine Sticks weglegt, seine Mallets nimmt, einen einzigen Schlag auf das Becken setzt, der Bassist Wilber Morris eine kleine Abwärtslinie andeutet, die noch nicht so richtig weiß, wo sie hin will, als so eine Stimme ertönt.
Sopransaxofon, Luft, feuchtes Rohrblatt. Ein Ton. Drei Töne, die das Bassmotiv aufgreifen.
Da steht plötzlich ein Sound im Raum, der etwas anderes weiterschwingen lässt und gleichzeitig entschieden alleine da ist.
Wem sich da nichts aufrichtet, hat kein Haar mehr auf der Haut.
Und kein Ohr im Ohr. Ein kurzes Thema nur, gefunden oder verabredet, ein paar letzte Schläge aufs Becken.
Dieser Moment, vom BMC Trio, live, enthält den ganzen Thomas Borgmann.
Wie er sich einfügt, und wie er einfach da ist. Sein Ton, sein in vielen Jahren erarbeiteter Zauber, steht im Raum.
Seine Themen, Motive, Linien, Geschichten sind sich immer ein bisschen selbst genug und entstehen doch gleichzeitig aus den Erfindungen und Bauten der anderen.
Eine Stimme, die noch singen mag, in und über dem lässigen (Charles & Morris), dem treibenden (Reggie Nicholson & Wilber Morris), dem irren (Tony Buck & Joe Williamson) und dem eleganten (Willi Kellers & Akira Ando) Geflecht der anderen, die den kauzigen Einlagen von Petrowksy geantwortet hat und dem existentiellen Geschrei Brötzmanns gegenüber ein anderes, sanfteres Lied anstimmte.
Sing your song, black bird.
Einige der vielen tollen Musiker an diesem Abend haben schon mal mitgesungen.
Andere, wie der dänische Bassist Adam Pultz Melbye, werden ihr Ohr im Ohr entdecken.
Diese Stimme wird 60. Dankeschön.
~ Jan Künemund


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